Ausstellungen · 30. November 2019
Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe zeigt (unter anderem) die opulente „Türkenbeute“ des Markgrafen Ludwig Wilhelm in einer Sonderausstellung. Das 17. Jahrhundert war eine Zeit der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Orient und Okzident, aber auch des kulturellen Austausches. Wer sich an etwas „Säbelgerassel“ nicht stört, findet in Karlsruhe eine lehrreiche und farbenprächtige Ausstellung.

Ausstellungen · 15. November 2019
Vor genau 500 Jahren landete Hernán Cortés mit ein paar hundert Abenteurern im Golf von Mexiko. Zwei Jahre später lag Tenochtitlán, das glanzvolle Zentrum des aztekischen Imperiums, in Schutt und Asche. Mit der spanischen Eroberung wurde eine blühende Hochkultur zerstört. Das Stuttgarter Lindenmuseum widmet den Azteken eine große Ausstellung, die den Fokus trotz des Jubiläums nicht auf das jähe Ende legt, sondern sich erfolgreich an einem Gesamtblick auf die aztekische Zivilisation versucht.

Merowinger · 01. November 2019
Ein kleiner Nachtrag zu Brunichilde, die wir bisher (siehe: Die Machthungrige Teil 1 und 2) als machtbewusste, durchsetzungsstarke Königin kennengelernt haben. Die Frau, die nicht gerade zimperlich mit ihren Gegnern umsprang, schrieb gefühlvolle Briefe an den oströmischen Kaiserhof, um die Freilassung ihres dort gefangen gehaltenen Enkels zu erreichen. Hatte die Königin auch eine weiche Seite?

Merowinger · 20. Oktober 2019
Sie bestimmte die Politik des Frankenreiches wie keine andere Frau des 6. Jahrhunderts, allein schon durch ihre lange Lebenszeit. Mehr als 40 Jahre konnte sich Brunichilde an der Macht halten, überlebte Ehemann, Sohn und Enkel. Dass eine Frau sich zu behaupten wusste, gefiel nicht allen. Die Chronisten zeichnen das Bild einer ruchlosen und intriganten Königin, die zu Recht ein gewaltsames Ende fand.

Merowinger · 04. Oktober 2019
Sigibert wollte etwas Besseres als seine Brüder. Mochten sie sich mit Mägden zufriedengeben, er wollte eine Frau, in deren Adern königliches Blut floss, für sein Ehebett. Eine westgotische Prinzessin, die ihrem Ehemann Statusgewinn und eine reiche Mitgift ins Haus brachte. Bezüglich des Machterhalts hatte er nicht schlecht gewählt. Brunichilde setzte skrupellos die Interessen ihrer Familie (und ihre eigenen) durch. Sie konnte sich über 40 Jahre an der Macht halten, überlebte Söhne und Enkel.

Merowinger · 23. August 2019
Fredegunde gehört zu den wenigen merowingischen Frauen, die aus der Unfreiheit zur Königin aufstiegen. Dafür musste sie zwei Nebenbuhlerinnen aus dem Weg räumen. Einmal mit König Chilperich verheiratet, sorgte sie durch einen Mordanschlag auf ihren Schwager dafür, dass ihr Ehemann an der Macht blieb. Eine Frau der Tat. Und als sie dann auch noch mehrere Söhne gebar, schien alles gut zu laufen für Fredegunde. Doch das sollte sich ändern.

Merowinger · 16. August 2019
Die Reihe merowingischer Königinnen setzt Fredegunde fort. Nach den Quellen haben wir es mit einer skrupellosen Frau zu tun, die nicht davor zurückschreckte, Mord als Mittel der Politik einzusetzen. Es gibt keinen Grund an diesen Aussagen zu zweifeln. Trotzdem oder gerade deswegen war Fredegunde eine der erfolgreichsten merowingischen Königinnen.

Merowinger · 02. August 2019
Wie wird eine Königin, in der manche Zeitgenossen eine verruchte Anstifterin zum Mord sahen, zur Heiligen? Und das obwohl sie nicht freiwillig ins Kloster ging. Warum man nicht jeder Erzählung glauben darf, wie man sich Reliquien sicherte und wie man auch im Kloster seinen Rang in aller Bescheidenheit zur Schau stellte, darum geht es im zweiten Teil von Balthilds Leben.

Merowinger · 26. Juli 2019
Balthild macht den Anfang einer kleinen Reihe über merowingische Königinnen. Es war gar nicht so ungewöhnlich, dass in der kriegerischen Männerwelt des frühen Mittelalters Frauen Macht ausübten. Merowingische Königinnen verfügten über einen eigenen Hofstaat und eigenes Vermögen, starb ihr Ehemann übernahmen sie selbstverständlich die Regentschaft für ihre minderjährigen Söhne. Einige Frauen stiegen von der Dienstmagd auf. Doch Aschenputtels Traum nahm nicht immer ein gutes Ende.

Religiöses Leben · 25. Mai 2019
Nach ihrem Tod werden manche Menschen auf eine Säule gestellt - entweder sinnbildlich oder in Stein gemeißelt. In längst vergangenen Zeiten fühlten sich einige Männer berufen, sich schon zu Lebzeiten auf eine Säule zu stellen. Andere fanden das unangemessen und griffen in die Trickkiste, um das Leben der Säulensteher wieder in geordnete Bahnen zu bringen.

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