Artikel mit dem Tag "Merowinger"



Anmerkungen · 03. Februar 2019
Bestimmen Vornamen tatsächlich das Leben? Ganz so dramatisch ist es wohl nicht, aber die Wahl des rechten Namens für den Sprössling stellte die Eltern schon immer vor eine Herausforderung. In Zeiten, in denen der Mensch im abendländischen Europa nur einen Namen trug, musste man alle relevanten Informationen in diesen Namen packen. Lediglich die pragmatischen Römer machten es sich einfach. Zumindest, wenn es sich bei dem Kind um ein Mädchen handelte.

Sport · 06. April 2018
Der König jagt! zum dritten und letzten Mal. Die Jagdbesessenheit frühmittelalterlicher Könige bildet den Abschluss unserer kleinen Trilogie. Die Jagd wird zum Vorrecht einer Minderheit. Ein Vergnügen für die oberen 10.000, bestens geeignet zum Netzwerken und insofern harte Arbeit. Und der König? Erlegt unverdrossen Wildschweine, um sich wie seine antiken Vorgänger als Bezwinger der Natur und Hüter der Herden zu beweisen.

Anmerkungen · 23. Februar 2018
Was ist Schönheit? Im Fall der Uta von Naumburg ein entrückter Blick, ein schützend hochgeschlagener Kragen und ein leicht verrutschter Mantel. Ob das die Zeitgenossen auch so sahen? Schwer zu sagen. Jede Zeit hat ihre eigene Vorstellung von Schönheit. Im frühen Mittelalter blieb man da eher vage. Anmerkungen zu einem ambivalenten Thema.

Schemenhafte Schatten im Hamburger Elbtunnel als Sinnbild für die merowingischen Schattenkönige
Merowinger · 17. März 2017
„Dem König blieb nichts anderes übrig, als sich mit seinem Titel zu begnügen und mit wallendem Kopfhaar und ungeschnittenem Bart auf dem Thron zu sitzen und den Herrscher zu spielen.“ Einhard, Berater, Baumeister und Biograf Karls des Großen, zeigte nicht viel Sympathie für die Merowingerkönige. Das ist nicht verwunderlich, hatte doch Pippin, der Vater Karls des Großen, den letzten merowingischen König abgesetzt und sich selbst zum König gemacht. Pippin war der Hausmeier des...

Schokoladentaler in Truhe
Merowinger · 06. Januar 2017
Sie war vielleicht 15 Jahre alt, als man sie nach Spanien schickte, um einen westgotischen Königssohn und potentiellen Thronfolger zu heiraten. Nach unseren Maßstäben ein Kind, galt sie zu ihrer Zeit als junge Frau. Ihre Eltern waren eines der skandalumwittertsten Paare des 6. Jahrhunderts. Durch ihren Vater, König Chilperich, gehörte sie zur absoluten Upperclass des Merowingerreiches. Ihre Mutter Fredegunde war niederer Herkunft, eine ehemalige Sklavin der ersten Frau des Königs, dann...