Orte

Orte · 03. August 2018
Zum Schluss der kleinen Reihe über das wikingerzeitliche Haithabu geht es um Glaubensfragen. Die Einwohner Haithabus waren Grenzgänger zwischen dem heidnischen Skandinavien und dem christlichen Frankenreich. Es scheint, als ob das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religion ganz gut funktioniert hat - solange man nicht allzu dogmatisch war.

Orte · 20. Juli 2018
Mittelalterliche Händler waren nicht gerade zimperlich und die Wikinger schon gar nicht. Haithabus Wohlstand gründete sich zu einem guten Teil auf den Handel mit der "Ware" Mensch. Die Stadt an der Schlei war der größte Sklavenumschlagplatz Nordeuropas. Natürlich gab es auch weniger anstößige Handelsgüter: Fisch, Wachs und Bernstein. Nicht zu vergessen der Exportschlager der Eifel: Mühlsteine.

Orte · 15. Juli 2018
Ein multikulturelles Handelszentrum - klingt modern, war aber vor 1000 Jahren Realität. In der Wikingersiedlung Haithabu am äußersten Rand der Welt lebten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion. Die Bessergestellten unter ihnen einte ein Ziel: Gewinnmaximierung! Haithabu entwickelte sich von einem Sommerlager der Friesen zum größten Handelsplatz des Nordens. Jetzt hat die UNESCO Haithabu zum Weltkulturerbe erklärt.

Löwenzahn mit dem Untertitel "Mehr Unkraut".
Orte · 21. April 2017
Karl der Große war recht anspruchsvoll. Apfelbäume wollte er in den Gärten seiner Güter haben, Frühäpfel und Lageräpfel, süße und saure. Sogar die Sorten schrieb er vor: Gosmaringer, Geroldinger, Krevellen und Speieräpfel (alle nicht mehr erhältlich). Außerdem drei bis vier Sorten Birnen, darunter solche, die zum Kochen geeignet waren. Und Pflaumenbäume, Quitten, Edelkastanien, Kirschen, verschiedene Arten von Pfirsichen und so weiter und so weiter. 16 verschiedene Baumarten listet...